Gemüsegarten

 

Die Ernte im Kleingarten geht im Oktober zu Ende. Im November kann man noch einige frostharte Gemüsesorten wie Lauch, Rosenkohl usw. ernten. Bis tief in den Winter erntet man Grünkohl und Winter- endivien.

 

Nachdem die letzten Pflanzen geerntet sind, räumen wie allen Pflanzreste sorgfältig ab. Pflanzenreste ohne Anzeichen von Krankheiten kommen auf den Kompost. Restliche Pflanzreste endsorgen oder tief eingraben.

 

Wen die Erde abgetrocknet ist (wichtig bei schwerer Erde) graben wir den Acker um. Die umgedrehten Schollen lassen wir im Ganzen liegen.

 

Wer im Frühling frischen Stalldung einarbeiten will, kann bei saurer Erde im Herbst kalken. Die meisten Pflanzen lieben leicht saure Erde mit einem PH Wert von 5,5 bis 6,5.

 

Bei zu sauren Boden nimmt man eine Kalkung vor. Schwach saurer Boden wird mit frischen Stalldung oder frischer Komposterde angereichert.

 

Nach den letzten Erdarbeiten wird das Werkzeug gesäubert und repariert sowie eingeölt, damit es den Winter gut übersteht.

 

                                                         Obstgarten

 

 

Im Oktober wird das Spätobst (Lagerobst) gepflügt. Dazu gehören späte Äpfel- und Birnensorten, Wallnüsse, Haselnüsse und Quitten. Die Gefallenen und beschädigten Früchte müssen sofort verarbeitet werden, da diese sehr schnell faulen.

 

Der Oktober ist der beste Monat um Obstgehölze zu pflanzen. Ausgenommen sind Gehölze mit frostempfindlichen Wurzeln, wie Pfirsiche, Quitten, Wein und Brombeeren, diese pflanzt man am besten im Frühling.

 

Um Streit mit den Nachbarn zur vermeiden, sollte man bei Pflanzungen von Obstgehölzen nicht zu dicht an die Gartengrenzen gehen.

 

Schon beim Kauf vom Obstgehölzen sollte man sich Gedanken über den verfügbaren Platz machen und ob geforderte Pollenspender in der Nähe wachsen.

 

Im Kleingarten bis zu 400 m² sollte man Obstgehölze in Form von Busch- oder Spindelform pflanzen.

 

 


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